Die Ursprünge von Chateau Haut-Bergey reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das heutige elegante Herrenhaus erbaut. Ernsthaften Weinbau gibt es hier aber erst seit 1957. Seit 1991 ist die Familie Garcin Eigentümerin des Weingutes. Durch Zukäufe wurde die Rebfläche bis heute auf 44 ha vergrößert. Von zwei ha abgesehen sind ausschließlich Rotweinreben gepflanzt. Das Durchschnittsalter der Rebstöcke beträgt 20 Jahre; einige sind aber bereits 60 Jahre alt. Erzeugt werden zwei Rotweine und ein Weißwein. Das Gut gehört zum Anbaugebiet Pessac-Léognan.
Die Rebfläche von Chateau Haut-Bergey ist in sechs Parzellen zersplittert, bietet dadurch aber auch unterschiedliche Bodenformationen mit Kiesel, Sand und Ton. Nach einem Wechsel in den ökologischen Landbau 2015 wird das Chateau seit 2016 biodynamisch geführt, womit eine neue Aera von Chateau Haut-Bergey eingeleitet werden soll.