Rebsorte Negroamaro
Negro Amaro
Beschreibung & Anbau
Die rote Rebsorte Negroamaro (auch Negro Amaro geschrieben) wird vor allem in der süditalienischen Provinz Apulien kultiviert, wo sie seit Jahrtausenden zu finden ist. Negroamaro-Reben stehen auch in den Provinzen Brindisi, Lecce, Bari und Taranto. Salice Salentino ist das bekannteste DOC-Gebiet für diese Rebsorte. Dort wird sie meistens mit Malvasia Nera verschnitten. Aus den getrockneten Trauben wird außerdem zusammen mit Malvasia Nera die sirupähnliche Würzspezialität namens Vincotto gewonnen. Aus dieser Sorte entstehen Rosés und Rotweine, die lange gelagert werden können. Größtenteils wird er im Verschnitt mit anderen Sorten eingesetzt, mittlerweile nimmt der sortenreine Ausbau aber mehr und mehr zu. In der Regel wird Negroamaro trocken ausgebaut. Die Herkunft der roten Rebsorte ist nicht bekannt, genauso wie der Ursprung des Namens. Negroamaro heißt aus dem italienischen übersetzt soviel wie der schwarze Bittere. Amaro kann neben der Übersetzung "bitter" auch auf den hohen Tanningehalt des Rotweines hinweisen.
Geschmack & Genuss
Der entstandende Rotwein ist fast schwarz und enthält fruchtige Aromen nach Cassis und Sauerkirsche. Er enthält eine gewisse Note von leicht bitteren Mandeln und Zartbitterschokolade. Er verbreitet am Gaumen eine leichte Anspielung an schwarze Oliven. Deshalb passt der Wein zu kräftigem Käse oder kräftig gewürzten Gerichten.