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Argentinien

Das bedeutendste Weinbauland Südamerikas

Weinland Argentinien

Geschichte

Seit dem Jahre 1556 gibt es dem argentinischen Weinbau. Spanische Eroberer brachten ihn ins Land. Da zu dieser Zeit Kirchen und Klöster dafür verantwortlich waren, dass Weinreben kultiviert wurden, war es auch in Argentinien der Jesuitenpater Pater Cedrón, der europäische Reben aus seiner Heimat anpflanzte. Vermutlich stammen von genau diesen Weinreben die heutigen Sorten Criolla Chica, Criolla Grande und Cereza ab. Mendoza, La Rioja und San Juan waren die ersten Weinbaugebiete Argentiniens. Don Tiburico Benegas war der wichtigste Förderer des Weins und gründete im Jahre 1883 das Weingut Trapiche, das heute noch exisitiert. Im 18. und 19. Jahrhundert waren es die italienischen, französischen und spanischen Einwanderer, die ihre Winzererfahrungen mit ins Land brachten und dadurch für eine Vielfalt an Weinen sorgten. Diese Vielfalt ist auch heute noch typisch für den Weinbau Argentiniens.

Zahlen

In Argentinien sind ungefähr 220.000 Hektar mit Weinreben bestockt. Somit ist dieses Land der bedeutendste Traubenproduzent Südamerikas. Die jährlich produzierte Weinmenge beträgt 12 Millionen Hektoliter.

Anbaugebiete & klimatische Bedingungen

Im Westen des Landes liegen die meisten Weinberge. Sie stehen an den Abhängen unterhalb der schneebedeckten Berggipfel der Anden. Vom nördlichen Salta bis zum südlich gelegenen Chubut erstreckt sich eine 2.000 Kilometer lange Rebfläche. Dadurch, dass die Weinreben in einer Höhe von 600 bis 2.400 Meter stehen, unterliegen sie innerhalb des Tagesverlaufes starken Temperaturschwankungen. Diese wirken sich jedoch sehr positiv auf das Aroma aus, denn die Hitze tagsüber erhöht die Zuckerkonzentration in der Traube und die Kälte in der Nacht führt zu einer frischen Säure. Durch die hervorragende Lage haben argentinische Weine somit die perfekte Balance zwischen Süße und Säure. In Argentinien werden außerdem viele Bio-Weine angebaut, da es wenig Niederschlag gibt und die Trauben deshalb sehr selten von Pilzbefall betroffen sind. Eine weitere Besonderheit des argentinischen Weinbaus sind die rosa Sorten wie zum Beispiel Sauvignon Rose. Diese Rebsorten bringen Trauben hervor, die weder weiß noch rot sind.

Rebsorten

Es gibt eine große Vielfalt an argentinischen Rebsorten. Criolla Chica, Criolla Grande und Cereza sind die am häufigsten angebauten Sorten. Die weißen Sorten Pedro Jiménez, Torrontés und Chardonnay werden sehr großflächig kultiviert. Malbec, Cabernet Sauvignon, Syrah, Bonarda, Merlot, Nebbiolo, Sangiovese, Pinot Noir und Tempranillo sind die roten Sorten, die einen großen Teil der argentinischen Rebflächen bedecken.

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