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Deutscher Roséwein

Deutsche Roséweine haben sich qualitativ stark verbessert und sind aus der Weinkategorie nicht mehr wegzudenken. Sie werden aus einer Vielzahl von roten Trauben hergestellt und bieten eine breite Palette an Geschmacksrichtungen. Diese Weine sind ideal für den Sommer und passen zu einer Vielzahl von leichten, mediterranen Gerichten. Wir bieten eine große Auswahl an deutschen Roséwein an.

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Roséweine aus Deutschland kaufen

Deutsche Roséweine standen über lange Zeit hinweg klar im Schatten der Franzosen. Die französischen Rosés, speziell die aus der Provence waren das Maß aller Dinge. Das hat sich geändert, seit die deutschen Winzer auch bei Roséweinen die Qualität mehr in den Vordergrund rückten. Rosés sind längst nicht mehr, wie es früher verbreitet war, ein „Abfallprodukt“ der Rotweinbereitung, sondern sie sind eine ganz eigenständige Weinkategorie geworden, die enorm an Zuspruch gewonnen hat.

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Größte Rosé-Erzeugergebiete Pfalz, Rheinhessen, Baden, Württemberg
Geschmacksrichtung alle, von trocken bis lieblich
Säure gemäßigt bis mittel
Alkoholgehalt mäßig, meist zwischen 11 und 12,5%
Farbe von lachsfarben bis zum kräftigen rosa

Wie entstehen Roséweine?

Prinzipiell entstehen Roséweine aus roten Trauben, deren Fruchtfleisch immer hellfarben ist. Entscheidend ist, dass der Kontakt des Mostes mit der Maische – also den Kernen und Schalen, in denen die Farbstoffe enthalten sind – minimiert wird. Dadurch wird verhindert, dass mehr Farbe als gewünscht in den Most gelangt. Der Winzer entscheidet also durch die Dauer des Schalenkontaktes, wieviel Farbe der Roséwein annehmen soll. Sobald der Most eine Rotfärbung angenommen hat, wird er abgepresst und umgefüllt, wo er ohne die Schalen weiter gärt. Roséweine sind also eigentlich Rotweine, die nur minimalen Kontakt mit den Traubenschalen hatten und deren Gärung – im Gegensatz zu Rotweinen – ohne die Maische erfolgt. Es existieren mehrere Herstellverfahren für Roséweine, die sich leicht voneinander unterscheiden. In den Grundzügen gibt es aber keine wesentlichen Unterschiede.

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Ein Roséwein aus einer einzigen Rebsorte: Weißherbst

Spätburgunder Weißherbst, Dornfelder Weißherbst, Portugieser Weißherbst: Diese Bezeichnungen tauchen gelegentlich auf deutschen Roséweinen auf. Nur wenige Verbraucher können sich unter diesem Begriff etwas vorstellen. In der Weinverordnung ist Weißherbst aber eindeutig definiert: Es handelt sich um einen inländischen Qualitätswein oder Prädikatswein, der nur aus einer einzigen Rebsorte und aus einer bestimmten Lage hergestellt werden darf. Im Gegensatz zu üblichen Cuvées, die oft aus verschiedenen Rebsorten komponiert sind, dürfen dem Weißherbst bis zu fünf Prozent Rotwein aus gleicher Lage zugefügt werden. Die Bezeichnung „Rosé“ ist für den Weißherbst allerdings untersagt. Ein Rosé ist er dennoch.

Eine deutsche Besonderheit: Rotling

Nach dem deutschen Weingesetz darf Rosé ausschließlich aus roten Trauben gekeltert werden. Es gibt aber eine Ausnahme: Rotling ist der einzige Wein, der aus einem Verschnitt aus roten und weißen Trauben entsteht. Allerdings gibt es da eine wichtige Vorschrift. Der Verschnitt darf vor oder nach dem Einmaischen stattfinden, muss aber vor der Gärung erfolgen. Die Trauben müssen also grundsätzlich gemeinsam gepresst werden. Wegen ihrer Farbe werden Rotlinge allgemein zu den Roséweinen gezählt, doch wegen der Verschnitt-Problematik dürfen sie nicht als Rosés bezeichnet werden. Deshalb hat man für diesen Wein andere Namen gefunden. „Badisch Rotgold“ heißt der Rotling in Baden, „Schillerwein“ in Württemberg. In Sachsen, wo er wohl herkommt, nennt man Rotling üblicherweise „Schieler“.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Roséweinen aus Deutschland

Was sind die wichtigsten Rebsorten für Roséweine?

Roséweine aus Deutschland werden aus nahezu allen roten Rebsorten produziert. Dies ist natürlich in hohem Maße abhängig von ihrer Herkunft. Aus Baden, dem Burgunderland, kommen viele Rosés aus Spätburgunder. Ähnliches gilt für die Ahr. In Württemberg sind es Lemberger und Trollinger, die den Markt beherrschen. Darüber hinaus sind viele Roséweine aus mehreren Rebsorten komponiert. Dornfelder, Merlot und Cabernet Sauvignon sind ebenso passende Komponenten in Cuvées wie Syrah oder Portugieser.

Gibt es beim Rosé auch Markenweine?

Manche Weinfreunde kaufen gerne Markenweine, weil diese ein alljährlich ähnliches Geschmacksbild und damit Sicherheit beim Kauf versprechen. Abgesehen davon, dass wir es schade finden, auf die unterschiedlichen Typizitäten der Jahrgänge zu verzichten, bieten wir natürlich auch bei den Rosés Markenweine an. Einige davon haben sich sogar – trotz gehobener Preise – zu wahren Rennern gerade bei den jüngeren Konsumenten entwickelt. Dies betrifft längst nicht nur Weine aus Frankreich wie den Miraval-Rosé von Brad Pitt und Angelina Jolie oder den AIX-Rosé aus der Provence. Auch Weine aus Deutschland beweisen, dass Rosés längst zu Lieblingen auch für ein junges Publikum geworden sind.

Wozu passen Roséweine aus Deutschland?

Auch wenn sich viele Roséweine bestens als Ganzjahresweine eignen, so sind die meisten Rosés doch immer noch Weine für den Sommer. Sie eigenen sich als schmackhafte Erfrischung auf der Terrasse ebenso wie als Begleiter zu leichten, mediterranen Speisen. Ob zu Fisch oder Antipasti, zum Barbecue oder zu Pastagerichten – Rosés passen immer, weil auch ihre geschmackliche Bandbreite unerschöpflich ist. Allerdings sind die trockenen Varianten sicherlich die besseren Essensbegleiter. Beim Genuss ohne Speisen darf es dann durchaus auch mal ein bisschen mehr Restsüße sein… Typisch für Rosés sind die niedrigen Gerbstoff- und Fruchtsäuregehalte. Daher empfiehlt es sich, sie nicht unbeingt zu stark gewürzten Speisen zu servieren. Mit fernöstlichen Speisen oder milden Käsesorten harmonieren Rosés aber in der Regel ausgesprochen gut.

Woher kommt die unterschiedliche Farbe in deutschen Roséweinen?

Die Farbpalette der Rosés reicht vom zarten Lachsrosa bis zum kräftigen Pink? Wie kommt das? Während das Fruchtfleisch der meisten Traubenarten hell ist, befinden sich die Farbstoffe in den Beerenhäuten. Die Länge des Kontaktes der Beerenhäute mit dem abgepressten Most ist also entscheidend für die Farbe des Weines. Möchte ein Winzer einen hellen Roséwein im Stil der Provence-Rosés erzeugen, dann wird er den Most nur kurz mit der Maische in Verbindung bringen. Je länger diese sogenannten Maischestandzeit dauert, desto farbintensiver wird der Rosé.

Kaufen und finden Sie den besten Roséwein für Ihren Geschmack

Roséweine liegen derzeit absolut im Trend, und deshalb führen wir auch ein breites Sortiment an Rosés aus Deutschland und aller Welt. Doch welcher Wein könnte unseren Kunden schmecken, welcher Rosés könnte dem gewünschten Stil entsprechen? Bei allen Fragen rund um Rosés und Wein allgemein lassen wir Sie nicht allein. Rufen Sie doch einfach einen unserer Weinfachberater an unter +49 2244 9218 38 oder schreiben Sie eine Mail an info@weinlaube.de. Wir helfen Ihnen schnell und unkompliziert.